Icons caret-sm-white star-half circle-drag icon-checkmark-nocircle icon-envelope Left Arrow Scroll down Scroll down close Expand Scroll down quote-marks squiggle Play Play Pause Pause long squiggle squiggle 1 close filter-icon Info Information Check Icon Check Icon Plus Icon Minus Icon close
Länderauswahl
Schweiz Flagge Schweiz Deutsch Änderung
Miniwarenkorb
Schweiz Flagge Schweiz Deutsch Änderung
Training

Walking Yoga: Was ist das und funktioniert es wirklich?

Pfeil nach unten
Pfeil nach unten

Gehen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, in Bewegung zu kommen – besonders wenn du wenig Zeit hast und kein komplettes Workout einschieben kannst.

Wenn du kurze Strecken zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegst, bringst du deinen Kreislauf in Schwung, erhöhst deinen Puls und tust deiner Gesundheit etwas Gutes. Das Beste: Es ist eine einfache, nachhaltige Art, gesündere Gewohnheiten ganz einfach in deinen Alltag einzubauen.

Und wenn du mehr herausholen willst, kannst du nun deine Spaziergänge mit Yoga-Elementen intensivieren. Der neueste Trend Walking Yoga kombiniert die beiden beliebtesten Formen von Low-Impact-Workouts und macht es für alle einfach, einzusteigen. Es verbindet die achtsamen Praktiken des Yoga mit Bewegung an der frischen Luft und einer stärkeren Verbundenheit mit der Natur.

Aber was genau ist Walking Yoga eigentlich – und funktioniert es wirklich? Wir erklären dir die Basics, wie du startest und welche Vorteile es dir bringt.

Was ist Walking Yoga?

Die Idee, Walking mit Yoga zu kombinieren, ist nicht neu. Sie existiert bereits seit einigen Jahren und gewinnt aktuell zunehmend an Beliebtheit – sowohl bei Walker*innen als auch bei Yoga-Enthusiasten, die sie in ihre wöchentlichen Trainingsroutinen integrieren.

Im Kern verbindet Walking Yoga bewusste Atemtechniken mit dem Gehen, um sich zu erden und die Konzentration zu fördern. Es wirkt dabei wie eine Form der Meditation während des Spaziergangs und ermöglicht es, sowohl die mentalen Vorteile als auch die körperlichen Vorteile des Gehens zu nutzen.

Wenn unterwegs immer wieder Pausen für Dehnübungen eingelegt werden, kommen zusätzlich die Vorteile von Yoga hinzu: Dabei werden Muskeln aktiviert, die beim normalen Laufen weniger beansprucht werden.

Vorteile von Walking Yoga

Das Beste an Walking Yoga ist, dass du sowohl von den Vorteilen des Gehens als auch von denen des Yoga profitierst. Achtsames Atmen und bewusste Schritte können helfen, Stress und Ängste zu reduzieren, indem sie den Blutdruck senken. Gleichzeitig können die körperlichen Vorteile des Gehens deine allgemeine Herzgesundheit verbessern.

Weitere Vorteile sind:

  • Verbesserte Körperhaltung
    Wenn du Yoga-Prinzipien einbaust, achtest du beim Gehen bewusster auf deine Körperhaltung. Gleichzeitig stärkt Gehen die Muskeln, die dich dabei unterstützen, auch beim Laufen eine saubere Form zu halten.
  • Herz-Kreislauf-Gesundheit
    Bewegung und Training verbessern deine Herz-Kreislauf-Gesundheit, indem sie dein Herz stärken und deine Durchblutung ankurbeln – ein echter Vorteil, wenn du längere Strecken läufst. Außerdem kann regelmäßiges Gehen dabei helfen, Gewicht und Cholesterin im Blick zu behalten und so deine Herzgesundheit zusätzlich zu unterstützen.
  • Starke Muskeln
    Sowohl Gehen als auch Yoga-Dehnübungen können deine Muskeln stärken, indem du sie gezielt trainierst. Techniken wie das Abrollen von der Ferse bis zu den Zehen können deine Fußgelenke, Waden und die Rumpfmuskulatur stärken. So kannst du bei kurzen Sprints schneller werden und gleichzeitig deine Ausdauer für lange Strecken bis hin zur Marathon-Distanz verbessern.

So geht Walking Yoga

Such dir eine Walking-Route, die für dich passt – am besten eine, die du locker schaffst und wo du zwischendurch eine Pause einlegen und eine Yoga-Übung machen kannst. Wenn du losgehst, bleib mental fokussiert und ganz im Moment (das heißt: Lass die Kopfhörer am besten zu Hause). Konzentriere dich auf deine Atmung, spüre den Boden unter deinen Füßen und nimm deine Umgebung ganz aufmerksam wahr.

Du kannst deinen Atem mit deinen Schritten synchronisieren oder deine Atemzüge zählen.

Gehe eine Weile und suche dir dann einen Ort, an dem du kurz innehältst und eine einfache Yoga-Übung machst – etwa die Krieger- oder die Baum-Pose.

So geht die Krieger-Pose

  1. Stell dich aufrecht hin, die Füße etwa hüftbreit auseinander, die Arme locker neben dem Körper.
  2. Mach mit dem rechten Bein einen großen Schritt nach vorne, wie bei einem Ausfallschritt. Dreh dabei den rechten Fuß um etwa 15 Grad leicht nach innen und den linken Fuß um 90 Grad nach außen.
  3. Dreh deinen Oberkörper nach links, sodass du in dieselbe Richtung schaust wie dein linker Fuß.
  4. Atme ein und hebe die Arme, bis sie parallel zum Boden sind.
  5. Atme aus und beuge das rechte Knie, sodass dein rechter Oberschenkel ungefähr parallel zum Boden ist. Achte darauf, dass dein Knie nicht über den Knöchel hinausragt.
  6. Atme ein paar Mal ruhig und tief, komme dann zurück in die neutrale Ausgangsposition und wiederhole die Übung auf der anderen Seite.

So geht die Baum-Pose

  1. Stell dich aufrecht hin, die Füße etwa hüftbreit, die Arme locker neben dem Körper
  2. Verlagere das Gewicht stabil auf das linke Bein, hebe das rechte Bein an und beuge es im Knie
  3. Platziere den rechten Fuß an der Innenseite des linken Oberschenkels und achte darauf, dass die Zehen nach unten zeigen
  4. Führe die Handflächen vor der Brust zusammen – wie bei einem Gebet – und hebe die Arme über den Kopf, bis sie gestreckt sind. Die Hände bleiben dabei in Gebetshaltung
  5. Halte die Position und atme ruhig und tief, um die Dehnung bewusst wahrzunehmen.
  6. Kehre in die Ausgangsposition zurück und wiederhole die Übung auf der anderen Seite

Achte darauf, dass du dich beim Walking Yoga wohlfühlst. Dazu gehört, die richtigen Walking-Schuhe und die passende Kleidung auszuwählen. Bequeme Leggings und ein lockeres T-Shirt sind ideal für Walking Yoga.

Nimm dir Zeit für deinen Spaziergang und die Yoga-Übungen und nutze die Bewegung, um achtsam bei dir zu sein. Wenn du 3–4 Mal pro Woche Walking Yoga machst, spürst du die Vorteile bald – mental, körperlich und auch beim Laufen.

Tags