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Ernährung

So findest du die optimale Tiefkühlkost für Läufer*innen

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Ein Ernährungsberater der Brooks Beasts erklärt, wie du dich mit Tiefkühlprodukten richtig ernähren kannst.

Wenn du dir Ernährung für Läufer*innen vorstellst, siehst du wahrscheinlich bündelweise frische Produkte aus biologischem Anbau, Proteine direkt von der Alm und ausgetüftelte Behälter voller perfekt vorbereiteter Mahlzeiten vor dir. In Wirklichkeit aber fehlt es uns oft an Zeit und Energie, das alles so umzusetzen. Aber das heißt nicht, dass du gleich zu Fastfood greifen musst.

Am wichtigsten ist laut Dr. Kyle Pfaffenbach, dass du weißt, wie viele Makronährstoffe du benötigst – das gilt für frische und tiefgefrorene Mahlzeiten.

Der Professor für Health and Human Performance an der Eastern Oregon University berät auch das Brooks Beasts Team und empfiehlt, bei der Wahl von Tiefkühlkost auf viele verschiedene Gemüse zu setzen. Die Wahl sollte auf eine bunte Mahlzeit fallen.

Als Erstes sollte man auf den Makronährstoffbedarf achten, den ich gerne in Gramm berechne. Je nach Körpergröße gelten für die Protein-, Fett- und Kohlenhydratzufuhr bestimmte Empfehlungen zur Menge an Makronährstoffen in Gramm. Gramm sind einfacher im Blick zu behalten als Kalorien. Ich beginne normalerweise mit Protein und Fett und stelle sicher, dass ich davon genug zu mir nehme, und dann stimme ich die Kohlenhydrate auf die geplanten Trainingseinheiten ab (z. B. mehr Kohlenhydrate, wenn ich einen Long Run oder ein hartes Training plane) “, sagte er.

So macht man Smoothies richtig

Dr. Pfaffenbach nutzt das Tiefkühlfach hauptsächlich für proteinreiche Nahrung, bewahrt darin aber auch tiefgefrorenes Obst auf, um hin und wieder Smoothies zuzubereiten. Tiefgefrorenes und frisches Obst und Gemüse unterscheidet sich nur wenig, sagt er. Aber unter einem Vorbehalt.

„Einige Analysen zeigen, dass schockgefrorenes Obst und Gemüse mehr Nährstoffe aufweisen könnte. Obst und Gemüse, das schockgefroren wird, kann später geerntet werden und ist zum Zeitpunkt der Ernte reifer. Dadurch werden Vitamine, Mineralien und Mikronährstoffe bewahrt.“

Man kann auch Tiefkühlgemüse für einen Smoothie verwenden – wichtig ist, dass man abwechselt. Dr. Pfaffenbach erklärt, dass es meist jedoch besser ist, Nahrung als feste Speise und nicht als Getränk aufzunehmen.

„Der Nachteil an Smoothies ist: Sie haben oft mehr Kalorien, als man denkt, und machen dabei weniger satt.“

Fakten zur Tiefkühlkost

Diese drei Tipps von Dr. Pfaffenbach helfen dir beim Kauf der richtigen Tiefkühlprodukte:

  • Auf Lebensmitteletiketten werden Makronährstoffe in Gramm angegeben. Wenn du also weißt, wie viel Gramm Protein, Fett und Kohlenhydrate du zu dir nehmen möchtest, ist es sehr einfach, einen Überblick über die aufgenommenen Makronährstoffe zu behalten. Das ist einfacher und effizienter, als Kalorien zu zählen.
  • Kontrolliere stets die Zutatenliste, vor allem wenn du abgepackte Mahlzeiten isst. Achte darauf, dass kein Maissirup mit hohem Fruktosegehalt, keine Transfette, teilgehärteten Öle und andere Zusatzstoffe enthalten sind, die du vermeiden solltest.
  • Halte auf den Etiketten Ausschau nach positiven Eigenschaften, zum Beispiel biologisch, ohne Antibiotika und Freilauf.

Mehr erfahren

Möchtest du auch in der Tiefkühlwarenabteilung auf gesunde Art satt werden? Dann sorge für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, achte auf eine Vielfalt bei Obst und Gemüse in deinem Ernährungsplan und greife statt zu Chips zu nährstoffreichen Zwischenmahlzeiten wie Nüssen und Samen.

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HAFTUNGSAUSSCHLUSS: IN DIESEM ARTIKEL WIRD KEIN MEDIZINISCHER RAT ERTEILT

Der Inhalt in diesem Beitrag dient ausschließlich zu informations- und allgemeinbildenden Zwecken und ist nicht als Ersatz professioneller medizinischer Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht. Wende dich bei Fragen zu deiner Gesundheit oder einer Behandlung stets an deine/n Arzt/Ärztin oder anderes qualifiziertes Gesundheitspersonal, bevor du dein Lauftraining, deine Ernährung oder deine Fitness- bzw. Gesundheitsroutinen änderst.