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Geschichten von Läufer*innen

Wir feiern den Weltfrauentag mit beeindruckenden Erfahrungen von Läufer*innen

Vier Frauen würdigen den Weltfrauentag
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Fünf Frauen aus aller Welt berichten über ihre schönsten Lauferlebnisse.

Am Weltfrauentag werden weltweit die Verdienste und Leistungen von Frauen gewürdigt – zu diesem Anlass hat Brooks sich mit fünf starken, entschlossenen Läuferinnen unterhalten. Wir haben sie nach ihren schönsten Lauferlebnissen gefragt, und sie haben uns erzählt, wie sie Verletzungen bewältigt und die Herausforderungen, denen Frauen im Laufsport begegnen, gemeistert haben. Und sie haben uns motivierende Ratschläge für andere Frauen im Laufsport gegeben.

Feiert mit uns zusammen die Stärke und Ausdauer von Frauen in aller Welt.

Rahemo Mamodo, Mitglied des Run Happy Teams aus dem Vereinigten Königreich

Rahemo Mamodo, Mitglied des Run Happy Teams aus dem Vereinigten Königreich

Von der Anfängerin zur unaufhaltsamen Läuferin

Rahema Mamodo, Mitglied des Run Happy Teams aus dem Vereinigten Königreich, stieg erst in ihren späten 30er-Jahren in den Laufsport ein, um ihre drei Töchter zu inspirieren. Sie läuft hauptsächlich auf der Straße, gelegentlich auch auf dem Trail, und nimmt am wöchentlichen parkrun als Läuferin und ehrenamtliche Helferin teil.  „Meine Kinder haben mich zum Laufen motiviert. Ich wollte ihnen klarmachen, dass man unabhängig von Figur, Rasse oder Größe laufen kann.“

Die schönsten Lauferlebnisse: „Ich kann mich an einige schöne Erlebnisse bei meinen Läufen erinnern. Eines der wichtigsten war mein 5-Kilometer-Lauf nonstop beim lokalen parkrun zum Abschluss meiner Coach-Zertifizierung – ich hatte gerade erst sieben Wochen zuvor mit null Lauferfahrung begonnen. Toll war auch der London Marathon vor kurzer Zeit: Er war erst mein zweiter Marathon überhaupt, und ich habe meine persönliche Bestzeit um 30 Minuten übertroffen. Diese Erfolge haben mich darin bestärkt, an mich selbst zu glauben – sie gaben mir das Gefühl, dass mich nichts aufhalten kann. Um mich noch mehr herauszufordern, habe ich mich jetzt zu meinem ersten Ultra-Marathon mit 50 Kilometern Trail Running im Jahr 2023 angemeldet.

Meine Kinder motivieren mich zum Laufen. Ich möchte ihnen zeigen, dass man unabhängig von Figur, Rasse oder Größe laufen kann.

Rahema Mamodo

Für mich ist es wichtig, an großen Wettkämpfen teilzunehmen. Ich möchte, dass mehr Leute mit unterschiedlicher Figur und Größe an der Startlinie stehen. Ich möchte andere wie mich inspirieren, und genau aus diesem Grund mache ich das. Schon früh parkrun-Leader zu werden, war ein gewaltiger Meilenstein für mich. Damit konnte ich andere ermutigen und inspirieren, sich zu bewegen und zu laufen. Als parkrun-Leader sorgt man dafür, dass erwachsene Läufer*innen auf jedem Level sicher laufen können und Spaß dabei haben. Dazu gehören Risikobewertung, Warm-ups, Cool-downs und die Leitung unterhaltsamer Läufe für Läufer*innen unterschiedlicher Leistungsniveaus. Ich wollte mich unbedingt als parkrun-Leader qualifizieren, um Freund*innen mit den richtigen Ratschlägen beim Erreichen ihrer Ziele zu helfen. Wir unterstützen uns gegenseitig und werden so immer stärker. Ich bin unglaublich stolz darauf, andere zum Laufen zu motivieren.“

Folge Rahema auf Instagram, Facebook und ihrem Blog.

Shana Goodridge, Mitglied des Run Happy Teams, Kanada

Shana Goodridge, Mitglied des Run Happy Teams aus Kanada

Immer weitermachen

Shana Goodridge wohnt in Kanada und ist Läuferin, Ehefrau, Mutter und IT-Expertin. Sie liebt es, in der freien Natur zu sein und Communitys aufzubauen. Sie hat die Pegcity Steppers gegründe – die Gruppe motiviert neue Läufer*innen und Walker*innen, den großen Sprung in einen neuen Lebensstil zu wagen und in Bewegung zu bleiben.

Die schönsten Lauferlebnisse: „Früher bin ich beim Walking in meinem Viertel häufig Läufer*innen begegnet und war von der Anmut ihrer Bewegungen beeindruckt. Mich hat es immer fasziniert, aber ich habe mich nie als Läuferin gesehen – ich dachte, man müsste eine gewisse Fitness oder einen bestimmten Körperbau dafür haben. Aber Freund*innen haben mich zu einem 5-Kilometer-Lauf überredet, und danach habe ich meine Meinung über das Laufen komplett geändert. Es war eine Herausforderung, aber ich war froh, dass ich mich ihr gestellt hatte, denn mit dem Überschreiten der Ziellinie hat sich meine Einstellung zum Laufen verändert. Bei diesem Lauf wurde mir klar, dass an der Startlinie Leute mit unterschiedlichem Fitnessniveau standen. Und es ging nicht nur darum, auf welchem Platz du die Ziellinie überquerst, sondern vielmehr um die mentale und physische Herausforderung an sich selbst, etwas zu tun, von dem man niemals geglaubt hätte, es zu schaffen.

Seitdem bin ich verschiedene Distanzen gelaufen, 5 Kilometer, 10 Kilometer und Halbmarathons. Im Moment trainiere ich für meinen ersten Marathon, den ich 2023 absolvieren möchte. Jedes Mal bin ich beim Überschreiten der Ziellinie stolz und zufrieden – denn mir wird bewusst, wie sehr mein Selbstbewusstsein durch das Laufen gestiegen ist. Dabei bin ich nicht nur persönlich weitergekommen, sondern ich habe das auch an Gleichgesinnte weitergegeben. Meine Entwicklung hat mich dazu inspiriert, eine Lauf-/Walking-Gruppe namens Pegcity Steppers zu gründen. Damit möchte ich andere motivieren, die genauso unsicher waren wie ich am Anfang. Wenn ich sehe, wie sehr die Gruppe in den letzten Jahren gewachsen ist, erfüllt mich das mit Stolz.“

Folge Shana auf Instagram und auf pegcitysteppers.ca und keepitmovingwithshana.com

Vanessa C. Peralta-Mitchell, Gründerin von Game Changers

Vanessa C. Peralta-Mitchell, Gründerin von Game Changers

Bahnbrechend

Vanessa C. Peralta-Mitchell ist Laufcoach, Moderatorin von The Female Coach L.E.A.D. (Leveraging-Educating-Amplifying-Diversity) und Gründerin des von Brooks gesponserten Programms „Game Changers“. Als Fürsprecherin von Women of Color im Laufsport setzt sie in der Laufsportbranche neue Akzente und bringt frischen Wind in die Szene.

Die schönsten Lauferlebnisse: „Bis jetzt war mein größter Erfolg die Gründung des Programms „Game Changers“, das Women of Color den Sprung von der Läuferin zum zertifizierten Laufcoach ermöglicht. Dreht man die Zeit um 18 Jahre zurück, hätte wohl niemand gedacht, dass diese Anfängerin in labberiger Jogginghose, alten Schuhen und übergroßem Kapuzenpullover einmal Laufcoach, Unternehmerin und Impulsgeberin der Laufszene sein würde. Selbst vor sechs Jahren hätte niemand geglaubt, dass die Mutter dreier Kinder, die still und unauffällig an der Laufcoach-Zertifizierung teilnahm, eines Tages Anführerin und Triebfeder für den Wandel sein würde. 

Niemand hätte geglaubt, dass die Mutter dreier Kinder, die still und unauffällig an der Laufcoach-Zertifizierung teilnahm, eines Tages Anführerin und Triebfeder für den Wandel sein würde.

Vanessa C. Peralta-Mitchell

Irgendwann in meiner Entwicklung als Läuferin habe ich meine Stimme gefunden. Ich habe oft für meine spanischsprachige Mutter das Wort ergriffen und so gelernt, dass ich das auch für andere tun kann. Mir wurde bewusst, dass diese ungehörten Stimmen mir ans Herz gingen. Und ich wollte nicht länger darauf warten, dass wir endlich gehört werden. Unsere Daten belegen, dass 89,5 % der Game Changers durch ihre Teilnahme an unserem Laufcoach-Programm an Selbstvertrauen gewonnen haben. Die Hälfte unserer Coaches hat eigene Geschäftstätigkeiten gestartet oder ausgebaut. Deshalb weiß ich, dass wir den Laufsport mit starken, selbstbewussten Women of Color Frauen bereichern – mit Führungspersönlichkeiten, die Akzente setzen, den Sport fördern und grundlegende Veränderungen voranbringen.“

Folge Vanessa auf Instagram und auf vcpm.com/game-changers.

Gisella, Teilnehmerin Marathon Kids

Gisella, Teilnehmerin Marathon Kids

Die nächste Generation

Gisella ist eine junge Läuferin aus einem Städtchen im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Es hat ihr immer schon gefallen, mit Freund*innen und Familie zusammen zu laufen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Sie macht beim Marathon Kids mit — einem landesweiten Jugendlaufprogramm, das von Brooks gesponsert wird — und sie liebt die Herausforderung beim Laufen.

Die schönsten Lauferlebnisse: „Solange ich denken kann, laufe ich gern. Ich trainiere im hügeligen und flachen Gelände. Ich laufe immer so gut, wie ich kann, und gebe nie auf, damit ich an Kraft zulege. Ich laufe gern mit meiner Mutter und meinem Vater um die Wette, um eine bessere Läuferin zu werden. Im Alter von acht Jahren habe ich an meinem ersten Wettkampf auf der Laufbahn teilgenommen. Ich bin zuversichtlich in die Wettkämpfen gegangen, ich war aber auch nervös. Ich bin auf den Strecken über 100, 200 und 400 Meter angetreten und habe alle drei Disziplinen gewonnen. Natürlich war ich sehr stolz auf mich, denn ich habe alles gegeben, obwohl die Wettkämpfe schwierig waren. Ich freue mich schon auf weitere Wettkämpfe!

Jacqui Bell, Mitglied des Run Happy Teams, Australien

Jacqui Bell, Mitglied des Run Happy Teams aus Australien

Die jüngste Frau, die einen Ultra auf allen sieben Kontinenten gelaufen ist

Jacqui Bell wohnt eigentlich in Brisbane, Australien. Aber ein paar Nächte unter der Woche verbringt sie in ihrem Kleinbus am Strand – dort surft und läuft sie, oder sie ist draußen auf den Trails beim Laufen oder Wandern. In der Natur ist sie glücklich. „Ich liebe es, auf den Trails oder am Strand zu laufen! Ich bin süchtig nach dem Glücksgefühl beim Laufen und dem Endorphin-Kick danach.“

Die schönsten Lauferlebnisse: „Mit 22 wusste ich, dass ich einen anderen Weg einschlagen wollte und ein physisches Ziel brauchte, um mich herauszufordern. Damals war ich noch nie mehr als 50 km gelaufen, und ich hatte gerade mal 500 USD auf dem Konto. Trotzdem beschloss ich, am Racing the Planet's 4 Desert Grand Slam teilzunehmen – einem 250 km langen Rennen durch einige der unwirtlichsten Wüstengebiete der Welt. Die Läufer*innen müssen sich dabei selbst verpflegen. Ich wollte auch mindestens 25.000 USD für The White Cloud Foundation sammeln, einer Wohltätigkeitsorganisation für mentale Gesundheit. Ende 2018, im Alter von 24 Jahren, hatte ich das Geld zusammen und war die jüngste Frau, die die 4 Wüsten bewältigt hatte. 2019 ging es weiter. Ich meldete mich zu einem Wettkampf an, der sich in mehreren Phasen über Neuseeland, Island und den Grand Canyon erstreckte. Zum Jahresende war ich mit 25 Jahren die jüngste Person, die einen Ultra-Marathon auf allen sieben Kontinenten absolviert hatte. Es hat mir viel harte Arbeit, Ausdauer und Beharrlichkeit abverlangt, aber es war eine unglaubliche Erfahrung.“

Folge Jacqui auf Instagram.

Mehr erfahren

Hoffentlich haben diese fünf Frauen dich dazu inspiriert, an deine eigenen schönsten Lauferlebnisse zu denken und die Frauen in deinem Leben wertzuschätzen. Der Weltfrauentag ist eine gute Gelegenheit, die Stärke und Ausdauer von Frauen rund um die Welt zu würdigen. Wir engagieren uns für Frauen in der Community der Läufer*innen. Hier erfährst du mehr über das Engagement von Brooks, Laufen durch die Initiative „Champion the run for all“ für alle zugänglich zu machen. 

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