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Laufübungen

Laufen im Freien: Ein Leitfaden für die Ausrüstung, die du wirklich benötigst

Zwei Läufer*innen bei einem vergnüglichen Lauf in der Sonne auf einem Feldweg.
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Nach den langen Wintermonaten wird es langsam wärmer. Endlich können wir wieder draußen laufen! Diese willkommene Temperaturveränderung bedeutet aber wahrscheinlich auch einen Wechsel der Ausrüstung. Wie findet man die richtige Ausrüstung, um auf Outdoor-Läufe in den wärmeren Monaten vorbereitet zu sein?

Schuhe

Die Schuhe stellen für Läufer*innen einen wirklich wichtigen Teil der Ausrüstung dar. Bei der Auswahl der idealen Laufschuhe solltest du verschiedene Faktoren berücksichtigen, wie zum Beispiel das Wetter in deiner Region. Im Winter hast du wahrscheinlich warme, wasserdichte Schuhe bevorzugt, die vermutlich ein wenig schwerer waren. Die können jetzt ein paar Monate Urlaub machen.

Im Frühling und im Sommer sind leichtere, kühlere, atmungsaktivere Schuhe angesagt. Features wie die Mesh-Belüftungsöffnungen werden deine Füße kühl halten und Überhitzung verhindern. Achte ebenso auf die Passform, denn durch die Hitze können sich leichter Hautreizungen und Blasen bilden. Mit einem Schuh, der genau richtig passt, beugst du diesem Problem vor.

Es kann natürlich sein, dass du die letzten Monate drinnen auf dem Laufband verbracht hast. Dort sind Dinge wie Wasserdichtigkeit und Isolierung kein Thema. Das Laufen auf einem Laufband bedeutet allerdings im Allgemeinen, dass sich deine Schrittlänge und Fußstellung von einem Lauf im Freien unterscheiden. Beim Laufen in der freien Natur werden deine Gelenke stärker belastet. Das bedeutet, dass du bei deinen Sommerschuhen mehr Dämpfung benötigst, als bei den Schuhen, die du auf dem Laufband trägst.

Aber gute Schuhe sind nur Teil des Erfolgsrezepts. Man denkt oft nicht sofort daran, aber auch deine Socken sind wichtig. Beim Laufen draußen in der Hitze vergewissere dich, dass deine Socken eng und bequem sitzen, um Hautreizungen vorzubeugen. Wähle ein feuchtigkeitsableitendes Gewebe mit Belüftungsöffnungen im Fußgewölbe, um der Hitze entgegenzuwirken und deine Füße kühl zu halten.

Zwei Läufer*innen bei einem Lauf draußen im Sommer

Bekleidung

Wenn die Temperaturen steigen, muss sich auch deine Garderobe umstellen. In den kühleren Monaten hast du wahrscheinlich verschiedene Schichten getragen, um schön warm zu bleiben. Jetzt wirst du vermutlich feuchtigkeitsabsorbierende, luftige Bekleidung bevorzugen. Ebenso solltest du dunkle Farben, die Hitze anziehen, vermeiden und Gewebe mit UV-Schutz wählen, um deine Haut vor der Sonne zu schützen.

Es gibt eine Fülle an schnell trocknenden Stoffen für deine Läufe im Sommer, von Baumwolle solltest du aber die Finger lassen. Unbedingt! Denn dieser beliebte Stoff zieht Feuchtigkeit und Wärme an, womit er sich in der Hitze sehr unangenehm anfühlt. Wolle hingegen ist eigentlich ein Gewebe, das ziemlich gut kühlt, und wäre eine passende Alternative. Für welchen Stoff du dich auch immer entscheidest, achte auf Bekleidung mit nur wenig Nähten, um Reibung und Reizungen der Haut vorzubeugen.

Auch eine leichte, atmungsaktive und wasserdichte Jacke ist eine Überlegung wert. Sie dient nicht nur dazu, um dich zu wärmen, sondern soll dich vor den gelegentlichen sommerlichen Regenschauern während deines Laufs schützen.

Zwei Läufer*innen mit einer Cap

Accessoires

Die zuvor angeführten Punkte decken zwar die Basis-Ausrüstung für das Laufen im Freien ab, doch gibt es noch ein paar andere Dinge, die nützlich sein könnten. Der Grundgedanke bei der Ausrüstung für warmes Wetter ist, dass die Körpertemperatur reguliert wird, der Körper ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt bleibt und die Haut vor Sonneneinstrahlung geschützt wird.

Auch wenn wir Wärme und Sonne kaum erwarten können, ist die Flüssigkeitsversorgung jetzt besonders wichtig. Im Winter konntest du dieses menschliche Grundbedürfnis vielleicht noch einigermaßen vernachlässigen, aber jetzt solltest du auf jeden Fall Wasser mitnehmen. Von Trinkflaschen bis hin zu Trinkgürteln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um während deines Laufs ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Natürlich hängt die Menge an Wasser, die du mitnehmen musst – und ob du dem Wasser Elektrolyte zuführen solltest – von der Länge und Intensität deines Laufs ab. Auch wenn wir Wärme und Sonne kaum erwarten können, ist die Flüssigkeitsversorgung jetzt besonders wichtig. Im Winter konntest du dieses menschliche Grundbedürfnis vielleicht noch einigermaßen vernachlässigen, aber jetzt solltest du auf jeden Fall Wasser mitnehmen. Von Trinkflaschen bis hin zu Trinkgürteln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um während deines Laufs ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Natürlich hängt die Menge an Wasser, die du mitnehmen musst – und ob du dem Wasser Elektrolyte zuführen solltest – von der Länge und Intensität deines Laufs ab.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu Kopfbedeckungen. Hüte und Sonnenbrille können, wenn sie sorgfältig ausgewählt werden, ausreichend Sonnenschutz bieten. Was Hüte bzw. Caps betrifft, so geht es eigentlich um das Sonnenvisier und dessen Fähigkeit, Schatten zu spenden. Natürlich würde auch ein einfaches Sonnenvisier – ohne Kappe, die deinen Kopf bedeckt – ausreichen. Wenn du dich für eine vollständige Kopfbedeckung entscheidest, vergewissere dich, dass sie richtig passt und ausreichend Luftzufuhr bietet.

Die Sonnenbrille ist dazu da, deine Augen vor Sonnenstrahlen zu schützen. Dabei ist wichtig zu beachten, dass deine Sonnenbrille wirklich die UV-Strahlung abschirmt. Prüfe diesbezüglich die Angaben zum UV-Schutz oder LSF auf dem Etikett. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du eine Sonnenbrille auch zu einem Optiker bringen, um einen ausführlichen Photometertest durchführen zu lassen.

Besonders nach den langen Wintermonaten macht das Laufen im Freien einfach richtig Spaß. Wähle deine Ausrüstung so aus, dass sie dich kühl hält und vor UV-Strahlung schützt. Dann wirst du die nächsten Monate unbeschwert und mit Freude im Freien laufen können

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Die Ratschläge unserer Redakteur*innen sind nur zu Informations- oder allgemeinen Aufklärungszwecken gedacht. Wir empfehlen dir immer, mit deinem/r Arzt/Ärztin zu sprechen, bevor du deine Lauf-, Ernährungs- oder Fitnessroutine anpasst.

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Verfasst von
Jonathan Thompson

Fitness-Nerd

Jonathan mit Hund im Schnee

Ich habe mich schon früh für Fitness interessiert, vor allem als Überlebensstrategie für mich als schmächtigen Asthmatiker. Nachdem ich meine Prüfungen als Personal Trainer und Ernährungsberater bestanden hatte, begann ich mit dem Schreiben von Fitness-Artikeln. Inzwischen ist das Laufen ein nicht mehr wegzudenkender Teil meines Lebens.