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Geschichten von Läufer*innen

Im Design verwurzelt

Angelica Jenett

Eine Bra-Designerin von Brooks erzählt von ihren künstlerischen Wurzeln, ihrem kreativen Prozess und gibt all denen Tipps, die in der Branche Fuß fassen wollen.

Angelica Jenett, Bekleidungsmanagerin bei Brooks, kam mit ihrer Familie aus Lima, Peru, in die USA, als sie erst 9 Jahre alt war. Sie hatten in der Einwanderungslotterie gewonnen, und als sie hier ankamen, sprach sie kaum Englisch. Aber wie viele, die auf der Suche nach ihrem Glück in die USA kommen, arbeitete Angelica hart und entwickelte sich weiter. Sie besuchte das Otis College of Art and Design in LA und machte 2018 ihren Master an der Boston University. Im Jahr 2019 kam Angelica als Senior Designerin zu Brooks und ist nun die Designmanagerin für unsere Run Bras.

Lies weiter, wenn Angelica von ihrem kreativen Weg erzählt, vom Spielen in der Bekleidungsfabrik ihrer Familie als Kind bis hin zur Nutzung von Erkenntnissen aus Wissenschaft und von Läuferinnen, um Run Bras zu entwerfen.

Illustrierter Interlace Run Bra
Illustrierter Drive Convertible Run Bra

Angelicas Abschlussskizzen für die Run Bras Drive Interlace und Drive Convertible.

Zeichnungen und Notizen zu den Run Bras der Saison

Angelicas Skizzen, Muster und Notizen fließen in die Updates der nächsten Saison ein.

Dein Brooks Running-Team: Wann wusstest du genau, dass du Designerin werden wolltest?

Angelica Jenett: Das Design war so etwas wie ein Familienbetrieb. Meine Onkel mütterlicherseits hatten eine Kleiderfabrik. Ich erinnere mich daran, wie ich als kleines Kind herumlief und die Siebdrucker bei der Arbeit sah. Auf der Seite meiner Mutter gab es viele Designer, Künstler und Musiker. Meine Großmutter schenkte mir eine Nähmaschine, als ich 14 war, und von da an konnte ich einfach loslegen.

BR: Wie sieht dein kreativer Prozess aus?

AJ: Für mich ist es, als würde ich ständig alles filtern. Egal, was ich mir ansehe - ob jemand die Straße entlangläuft, ich eine Kunstausstellung besuche oder Websites, Illustrierte oder Instagram durchstöbere – es gibt kleine Dinge, die ich aufnehme und die mir im Kopf bleiben. Dann bekommen wir natürlich unsere Aufträge und Briefings, und ich nehme ein paar Dinge aus meinem Kopf und wende sie darauf an. Es ist, als würde man ein Puzzle legen. Ich denke auch an die Geschichte eines Artikels und die Bedürfnisse des Unternehmens.

Mir gefällt es, Dinge immer wieder zu tun – ich wiederhole mich oft. Ich skizziere etwas, lege es aber wieder hin und fange neu an und arbeite so lange daran, bis es besser wird, bis sich das Design wirklich herausschält. Mein Mann ist Ingenieur, also gibt es immer einen Endpunkt für seine Arbeit. Aber mir macht es natürlich Spaß, nicht genau zu wissen, wohin ich mich bewege.

BR: Wie unterscheidet sich deine Arbeit bei Brooks von anderen Tätigkeiten, die du in der Vergangenheit ausgeübt hast?

AJ: Mein Hintergrund ist eher trendbezogenes Design – denk an Free People, Pac Sun, Old Navy und Gap. Wir haben mehr über den Trend gesprochen und weniger über den Körper, das Tragen und den tatsächlichen Verwendungszweck des Produkts. Es gibt also einen riesigen Unterschied in Bezug auf die Menge an Erkenntnissen, die hier einfließen. Bei der Ausrüstung, die wir hier herstellen, müssen wir daran denken, welche Strecke du läufst, wo du deine Schlüssel unterbringen kannst und ob dein Energie-Gel hineinpasst.

BR: Kannst du uns einige der größten Herausforderungen nennen, die du in dieser Branche angegangen bist?

AJ: Eine große Herausforderung für mich war es, ein Unternehmen wie Brooks zu finden, das mit meinen Werten übereinstimmt – ein fundiertes Wissen, wenn ich etwas entwickle, und mehr Respekt vor den Endverbraucher*innen. Ein Unternehmen, das sich mehr auf Nachhaltigkeit konzentriert. Ein Ort, an dem eine erstaunlich fröhliche Stimmung herrscht und an dem alle möglichen Leute willkommen sind. Ich habe in der High School keine Leichtathletik betrieben und bin auch nicht die geborene Sportlerin, aber in einem Unternehmen wie Brooks zu arbeiten, das solche Dinge begrüßt, ist für mich sehr wichtig.

Angelica mit ihrer Familie und ihren Katzen

Angelica mit ihrer Familie vor ihrer ersten Wohnung in den Vereinigten Staaten.

BR: Wie hat deine Einwanderung Zdeine Kunst und Karriere geprägt?

AJ: Ich glaube, ein wichtiger Grund, warum ich einen visuellen Weg eingeschlagen habe, ist, dass ich, als ich als Kind in die USA kam, überhaupt kein Englisch gesprochen habe. Die visuellen Signale wurden für mich zur lebenswichtigen Orientierung. Ich musste wirklich sehen, was los war, weil ich mich nicht auf die Sprache verlassen konnte. Und als ich erwachsen wurde, wurde das Design immer mehr zu einem Ausdruck für mich. Ich ging in Secondhand-Läden und besorgte mir Stoffe, um meine eigenen Klamotten zu nähen.

BR: Was ist für dich gutes Design?

AJ: Kleidungsstücke haben einen Zweck, aber auch Schönheit kann ein Zweck sein. Hauptsache, es gibt einen Nutzen, mit dem du zufrieden bist und der deinen Wünschen entspricht. Gutes Design ist modern, so dass du es zeitlich einordnen kannst.

Gib nicht auf. Design kann ein Beruf sein. Kunst kann ein Beruf sein. Glaube daran, dass du es in dieser Welt schaffen kannst. Halte deine Augen und Ohren offen für Inspiration.

Angelica Jennett Run Bra Design Manager

BR: Was macht die Brooks Run Bras so einzigartig?

AJ: Das Wichtigste ist, dass es sich um Run Bras und nicht um Sport-BHs handelt. Das habe ich hier schnell gelernt. Es gibt so vieles zu berücksichtigen, wenn wir einen Run Bra entwerfen. Wir testen an verschiedenen Körpern, an Läuferinnen und im Labor. Ich hatte in meiner Laufbahn noch nie ein Kleidungsstück im Labor getestet. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich das Kleidungsstück bewegt, was das richtige Maß an Support für eine Person ist. Ich habe gelernt, dass das richtige Maß an Support nicht unbedingt der höchste Support ist. Das ist bei jedem unterschiedlich, aber es gibt einen optimalen Punkt.

BR: Was war für dich die wichtigste Erkenntnis aus dem Laboraspekt bei der Entwicklung von Brooks Run Bras?

AJ: Wir arbeiten mit der University of Portsmouth zusammen – sie kümmern sich um alle unsere Labordaten. Auf diese Weise können wir die Bewegung im Bra sehen und uns vorstellen, was diese bewirkt. Diese Visualisierung sieht aus wie ein Unendlichkeitszeichen. Als ich das sah, war ich natürlich begeistert, denn ich erkannte, dass diese Bewegung eine Form hat, also dachte ich, „Was kann ich damit designen?“ All diese erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse spiegeln sich schließlich im Design wider.

BR: Was würdest du jemandem sagen, der sich für Design interessiert?

AJ: Gib niemals auf. Design kann ein Beruf sein. Kunst kann ein Beruf sein. Glaube daran, dass du es in dieser Welt schaffen kannst. Halte deine Augen und Ohren offen für Inspiration.

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3 Läufer*innen in rosa und lila Run Bras

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Schau dir Angelicas Portfolio an, um mehr über ihren Hintergrund zu erfahren und einige ihrer supercoolen Designentwürfe zu sehen.