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Geschichten von Läufer*innen

Deine Last-minute-Tipps für den Wettkampf in London

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Du hast den ganzen Winter über hart trainiert. Jetzt ist es fast Zeit für deine Siegerrunde. Du musst nur noch die „läppischen“ 42,2 Kilometer durch die Straßen von London hinter dich bringen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um dein Training grundlegend umzustellen, aber es ist trotzdem ratsam, so gut wie möglich vorbereitet zu sein, bevor du in Greenwich/Blackheath an den Start gehst.

Wir haben ein paar Top-Tipps für dich, damit du dich optimal auf den Wettkampf vorbereiten kannst, sowie Insiderwissen von Brooks Lauf-Influencer Ben Felton. Er ist schon einmal in London gelaufen, und obwohl er seine Zielzeit nicht erreicht hat, war es für ihn ein fantastisches Erlebnis. Er erklärt: „Ich finde, eines der unglaublichsten Dinge an London ist die Unterstützung, die man sowohl von Freund*innen und Familie als auch von völlig Fremden bekommt – das ist kaum zu übertreffen! Jeder hat seine eigene Geschichte, und ich schaue mir den Marathon genauso gerne an, wie ich ihn selbst gelaufen bin!“

Bist du bereit, deine eigene Geschichte zu schreiben? Hier ist dein Leitfaden, der alles abdeckt – von der Strecke in London bis hin zur Unterstützung durch die Zuschauermassen entlang der Strecke.

1. Bereite dich auf jedes Wetter vor

Wir wissen ja alle, wie es mit dem britischen Wetter so ist – alles ist möglich. Ende April ist es Frühling in London, und beim Wettkampf sind im Laufe der Jahre alle möglichen Wetterbedingungen vorgekommen, von Regen und Wind bis hin zu Hitzewellen. Schau dir die Wettervorhersage im Voraus an und nimm eine zusätzliche Jacke mit, die du schnell ablegen kannst, damit dir beim Start nicht kalt wird.

2. Teile dir deine Zeit vor dem Wettkampf gut ein

Vor dem Marathon gibt es jede Menge Wettkampfveranstaltungen und Aktivitäten, von Marken-Events bis hin zu lockeren Trainingsläufen. Lass dich nicht zu sehr davon mitreißen, noch vor dem Wettkampftag alles mitnehmen zu wollen – such dir einfach das aus, was dich am meisten interessiert, und genieß auch mal Zeit, in der du die Füße hochlegen kannst.

Ben sagt: In den Tagen vor dem Marathon solltest du darauf achten, deine Kräfte zu schonen und es nicht zu übertreiben (im Gegensatz zu mir, der mehrere lockere Trainingsläufe gemacht hat – nicht gerade clever, haha!). Versuche, ein Gleichgewicht zu finden, indem du an Events teilnimmst, besonders wenn es dein erster Marathon ist – amüsier dich!

3. Informiere dich über deine Startgruppe und wo du sie findest

In London gibt es mehrere Startgruppen, und jede hat einen etwas anderen Startpunkt. Das heißt, du kannst nicht einfach aus der U-Bahn stolpern und der Läufer*in vor dir folgen, da diese vielleicht zu einem anderen Startblock unterwegs ist. Überprüfe dein Wettkampf-Paket und deine Startnummer lieber zweimal, um zu klären, wohin du dich begeben musst.

4. Stell auf Wartezeiten ein

Es kann sein, dass du eine Weile in deinem Startblock warten musst. Reihe dich frühzeitig in die Warteschlange vor der Toilette ein, nimm dir einen Snack mit und achte darauf, dass dein Kopfhörer genug Akku hat, damit du dir die Zeit vertreiben kannst. Vielleicht solltest du einige Denktechniken üben, um in Stimmung zu kommen – der Schlüssel liegt darin, sich auf Wartezeiten einzustellen.

Ben sagt: „Stell dich darauf ein, an der Startlinie eine Weile warten zu müssen. Bei einem so großen Wettkampf kann es sein, dass du gut eine Stunde oder sogar noch länger in deinem Startblock ausharren musst. Denk also daran, warme Kleidung und etwas zu essen mitzunehmen (und bring auch Toilettenpapier mit – immer unentbehrlich!)“

5. Verwende die offizielle Kitbag

Du solltest dir einen Snack und etwas Warmes für nach dem Wettkampf einpacken, aber denk daran, dass auf den Gepäckwagen nur offizielle London-Kitbags akzeptiert werden. Die wird dir beim Abholen deiner Startnummer ausgereicht.

6. Vertraue deiner Uhr nicht

London ist eine geschäftige Stadt mit vielen hohen Gebäuden, und das GPS spielt in der Gegend um Canary Wharf bekanntermaßen verrückt. Wenn deine Armbanduhr also plötzlich anzeigt, dass du viel schneller oder langsamer bist als geplant, keine Panik! Da die vom GPS angezeigte Entfernung etwas zu lang ausfallen kann, wenn du dich durch die Menschenmassen schlängelst, dienen dir die Streckenmarkierungen als Orientierungshilfe.

Ben sagt: „Ich persönlich finde, dass das GPS manchmal etwas daneben liegt, besonders in der Gegend um Canary Wharf – deshalb stelle ich meine Armbanduhr in der Regel alle 5.000 Meter manuell auf Null, um das Rätselraten zu vermeiden!“

7. Starte nicht zu schnell

Der Wettkampf in London ist unglaublich belebtMan lässt sich dann leicht von der Aufregung mitreißen. Bevor du dich versiehst, hast du die ersten 5.000 Meter viel schneller zurückgelegt als geplant, und langsam gerätst du in Panik. In der Regel ist ein leicht negativer Split der beste Ansatz für diesen Wettkampf, aber du solltest auch mit einer flexiblen Einstellung an den Start gehen, wie Ben schon sagt.

„Als ich in London gelaufen bin, habe ich auf gleichmäßige Splits geachtet, da sich das Streckenprofil nicht allzu sehr ändert. Aber mal ganz ehrlich: Als ich das letzte Mal an diesem Wettkampf teilgenommen habe, war es sehr heiß, und ich hätte mir gewünscht, etwas zurückhaltender gestartet zu sein. Daher ist es vielleicht am besten, offen an den Wettkampf heranzugehen und deine Tempostrategie daran anzupassen, wie du dich an dem Tag fühlst.“

8. Schau nach oben und genieße die Aussicht

Der Londoner Wettkampf schlängelt sich entlang einiger der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hör auf, auf deine Füße zu starren – such dir einen anderen Blickwinkel und genieß den Augenblick! Zu Beginn des Wettkampfs (etwa bei 9,5 Kilometern) kommst du an der Cutty Sark vorbei, und etwa auf halber Strecke überquerst du die Tower Bridge. Gegen Ende des Wettkampfs kommen der Big Ben und das Parlamentsgebäude, bevor der Wettkampf auf The Mall endet, die im St. James’s Park direkt vor dem Buckingham Palace liegt. Vergiss nicht, für die Fotografen zu lächeln, die vor diesen berühmten Wahrzeichen immer wieder tolle Fotos schießen.

Ben sagt: „Sobald du den Big Ben erreichst, WEISST du, dass du fast am Ziel bist! Das ist für mich ein absolutes Highlight!“

9. Schöpfe Energie aus der Menge

Die Menschenmengen in London sind mit nichts zu vergleichen. Sie sorgen auf der ganzen Strecke für eine tolle Stimmung, also lass dich von ihren Anfeuerungsrufen mitreißen. Mach dich vor allem auf die Tower Bridge gefasst. Sie ist nicht nur eine der größten Sehenswürdigkeiten auf der Strecke, auch bilden die Zuschauer, die sich zu beiden Seiten drängen, eine lautstarke Kulisse. Ein unvergessliches Erlebnis – vielleicht rührt es dich sogar zu Tränen, während du da durchläufst. Wenn du gerade schwer zu kämpfen hast, schau auf all die Menschen, die dir Gutes wünschen, und nimm an, was sie dir anbieten. Von High Fives bis hin zu Eis am Stiel – das kann deinen Gemütszustand enorm aufhellen.

Ben sagt: „Rechne auf jeden Fall damit, dass auf der Tower Bridge etwa auf halber Strecke erstaunliche Menschenmengen auf dich warten – und dann folgt die Stille, die sich durch Canary Wharf zieht! Darauf solltest du dich mental auf jeden Fall vorbereiten, denn an der Tower Bridge kann es ziemlich überwältigend sein (im positiven Sinne) – dann heißt es: durchhalten!

10. Hebe dir noch etwas Energie für The Mall auf

Die letzte Etappe entlang The Mall ist einfach grandios, aber sie kann länger sein, als du erwartest. Die Ziellinie ist schon in Sicht, also spar dir noch ein bisschen Kraft auf, um den letzten Endspurt hinzulegen – und vergiss nicht, deinen Jubel für den Zieleinlauf zu üben!

11. Vereinbart einen Treffpunkt nach dem Wettkampf

Rechne nicht damit, deine Familie und Freund*innen in der Menge zu finden – an der Ziellinie ist es echt krass voll. Einigt euch im Voraus auf eine Stelle und haltet euch daran! Außerdem solltest du dir bewusst sein, dass der Fußweg von der Ziellinie zum Meet-and-Greet-Bereich bis zu 30 Minuten dauern kann (auf müden Beinen nach dem Marathon vielleicht sogar noch länger).

Und das ist alles – jetzt ist der Moment gekommen, das zu feiern, was du gerade erreicht hast. Und jetzt ab zum Wettkampf und viel Spaß!

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