caret-sm-white star-half circle-drag icon-checkmark-nocircle icon-envelope Left Arrow Scroll down Scroll down close Expand Scroll down quote-marks squiggle Play Play Pause Pause long squiggle squiggle 1 close filter-icon Info Compare Compare Selected Information

Alle Bestellungen versandkostenfrei ab 75€, kostenlose Retouren.

Luxemburg Flagge Luxemburg Deutsch Änderung

Joggen vs. Laufen: Die wichtigsten Unterschiede

Pfeil nach unten
Pfeil nach unten

Schon einmal über den Unterschied zwischen Joggen und Laufen nachgedacht? Viele Laufanfänger*innen tendieren eher zum Joggen, weil es einen langsameren, zwangloseren Charakter hat. Aber du musst keine rasantes Tempo hinlegen, um dich „Läufer*in“ zu nennen. Und es gibt keine Abschlussfeier, wenn du vom Joggen zum Laufen wechselst und dich für deinen ersten Marathon qualifizierst.

Joggen vs. Laufen: Was sind die Unterschiede?

Was ist nun der Unterschied zwischen Laufen und Joggen? Das sehen wir uns genauer an!

Geschwindigkeit

Die meisten Menschen würden sagen, dass der Hauptunterschied zwischen Laufen und Joggen das Tempo ist.

Es gibt jedoch keine feste Regel, wie viel schneller das Joggingtempo sein muss als das Lauftempo. Ein ungefährer Richtwert ist die Grenze von etwa 10 Kilometer pro Stunde. Wenn du also 10 Kilometer oder mehr in einer Stunde zurücklegst, läufst du. Wenn du länger für die 10 Kilometer benötigst oder wenn du pro Stunde weniger als das zurücklegst, joggst du.

Wie sieht es aber aus, wenn du 10 Kilometer steiles Gelände läufst? Hier ist das Tempo wesentlich geringer als bei einer ebenen Strecke. Oder wie sieht es beim Trail Running aus? Auf einem schroffen Gelände benötigt man normalerweise länger als auf der Straße – deshalb legst du weniger Kilometer zurück. Auch das Alter spielt eine große Rolle. Mit zunehmendem Alter wird man langsamer. Von den Wetterbedingungen ganz abgesehen – an einem milden, sonnigen Tag läufst du die 10 Kilometer schneller. Wenn dir Wind und Regen ins Gesicht peitschen, kämpfst du, um dasselbe Tempo zu halten. Doch hörst du deshalb plötzlich auf zu laufen und fängst an zu joggen?

Natürlich ist das Tempo ein Faktor beim Unterschied zwischen Joggen und Laufen, aber es ist sicher nicht der einzige. Was müssen wir noch berücksichtigen?

Wie sieht es mit der Technik aus?

Deine Lauftechnik kann dir verraten, ob du eher Läufer*in oder Jogger*in bist. Beim Joggen schwingen deine Arme weniger und die Knie gehen nicht so weit nach oben. Das liegt daran, dass du den zusätzlichen Schwung, der durch diese Bewegungen entsteht, nicht brauchst, um schneller zu laufen.

Körperliche Anstrengung

Ein weiterer Faktor beim Vergleich von Joggen und Laufen ist der Grad der körperlichen Anstrengung. Dies ist nicht gleichzusetzen mit deinem Einsatz – auch Joggen kann ein hartes Workout sein, zapft aber nicht so stark deine aeroben und anaeroben Energiereserven an, sodass du länger durchhältst.

Joggen hat ein niedriges bis moderates Intensitätsniveau, mit dem du Ausdauer und Belastung trainierst. Dabei ist dein aerobes Energiesystem gefordert – also die Fähigkeit deines Körpers, mit Sauerstoff Energie zu erzeugen.

Laufen ist ein moderates bis intensives Training. Beim Laufen ist es schwieriger zu sprechen als beim Joggen. Deine Muskeln müssen generell mehr leisten. Laufen trainiert sowohl das aerobe als auch anaerobe Energiesystem – also auch die Fähigkeit deines Körpers, ohne Sauerstoff Energie zu gewinnen.

Welche unterschiedlichen positiven Wirkungen haben Joggen und Laufen?

Schnelles Laufen trainiert Tempo und Kraft, wobei dein Grundumsatz steigt und dein anaerobes System gefordert wird. Doch sowohl Joggen als auch Laufen gehören zu einem effektiven Trainingsplan – auch wenn du bereits schnell bist.

Tempo variieren

Kennst du den Spruch „einfache Läufe einfach laufen“? Genau hier kommt das Joggen ins Spiel. Es hilft deinem Körper, sich zwischen anstrengenden Einheiten zu regenerieren.

Schnelles Laufen macht zwar Spaß und steigert deine aerobe und anaerobe Fitness, aber langsames Laufen ist definitiv der Schlüssel zum langfristigen Lauferfolg. Langsames Laufen schafft eine Grundlage für deine anstrengenderen Trainingsphasen. Wenn du schnelleres Laufen und mehr Workouts in deine Routine einbaust, ist es wichtig, auch langsame Läufe auf dem Trainingsplan zu haben – so kannst du deine Ausdauer steigern und zugleich deinen Körper regenerieren.

Erholung nach einer Verletzung

Es gibt noch weitere Gründe, öfter mal eine Runde zu Joggen. Wenn du dich verletzt hast und danach wieder deine alte Form erreichen willst, ist Joggen die Lösung. Wenn du nach einer Verletzung zu schnell und intensiv wieder durchstartest, riskiert du erneute Verletzungen. Beim Joggen kannst du vorsichtig austesten, wie dein Körper auf die neue Bewegung reagiert, ohne Schaden zu nehmen.

Joggen vs. Laufen: Neue Schuhe einlaufen

Joggen ist ideal, um deine neuen Laufschuhe einzuweihen! Ein neues Paar Schuhe kann dich dazu verleiten, Vollgas zu geben und sie stolz vorzuführen (vielleicht auch noch in deinen Lieblingsklamotten). Doch gemächliches Joggen ist die bessere Wahl, wenn du die für dich passenden Laufschuhe testen willst. Damit gibt du deinem Körper Zeit, sich an die neue Passform zu gewöhnen.

Laufanfänger*innen

Wenn du gerade erst mit dem Laufen begonnen hast oder eine längere Pause gemacht hast, ist Joggen das beste Rezept, um (wieder) durchzustarten – und dabei Spaß zu haben. Wenn du langsam einsteigt, kannst du deine Ausdauer verbessern und nach und nach das Tempo steigern – falls du das willst, versteht sich! Schließlich ist am Joggen nichts auszusetzen. Beide Trainingsformen haben große Vorteile für Körper und Seele. Unsere Tipps für Laufanfänger*innen zeigen dir viele Möglichkeiten, erfolgreich, achtsam und mit Spaß zu starten.

Sind Joggen und Laufen nicht eigentlich dasselbe?

Letztendlich ist es egal, wie du es nennst. Solange du es machst und dranbleibst, bringt es auch was.

Natürlich geht es beim Joggen langsamer und gemächlicher zu als beim Laufen. Beides ergänzt sich jedoch prima, und sowohl langsames als auch schnelles Laufen hat seine Vorteile – selbst für die Profi-Läufer*innen unter uns! Egal, ob Joggen oder Laufen – mach das, was sich für dich richtig anfühlt.

Für manche ist es gesundheitlich vorteilhafter, leichtes Joggen mit Krafttraining zu kombinieren. Für andere wiederum ist intensives und schnelles Laufen einmal pro Woche das Richtige. Aber egal, wie schnell oder weit du läufst, ob du dich als Jogger*in oder Läufer*in siehst: Es ist dein Verdienst – sei stolz auf das, was du erreicht hast. Ein Kilometer ist und bleibt ein Kilometer, egal ob du ihn in 7 oder 10 Minuten läufst.

Ob beim Joggen, Laufen oder Walken, eines ist sicher: Die Schuhe von Brooks sorgen dafür, dass du unbeschwert durchstarten kannst.

Tags